|

Wissenswertes
Finger weg von gefährlichen Chemikalien!
Chlorrate:
Sollten generell nicht verwendet werden, da sie hochreaktiv sind und zu unerwünschten Reaktionen mit vielen Stoffen neigen. Es hat seinen Grund, dass Chlorrate in der professionellen Feuerwerkerei nicht mehr verwendet werden.
Sie sollten generell nicht mit Folgendem gemischt werden:
Säurehaltigen Komponenten:
(Spalten HOCHREAKTIVE Über-Chlorsäure ab, die zur spontanen Entzündung und Explosion führen kann)
Sulfaten, Sulfiden und Schwefel:
(Enthalten oft Spuren von Schwefelsäure – siehe auch oben)
Ammoniumverbindungen:
(Können zusammen HOCHEXPLOSIVES Ammoniumchlorat bilden)
Fein gepulverte organische Stoffe:
(Gefahr der spontanen Selbstentzündung)
Nitrate
Nie mit unphlegmatisierten Metallpulvern mischen, besonders Kupfer, (Katalytische Zersetzung möglich). Gilt ganz besonders für Ammoniumnitrat !
Chromverbindungen
Fast alle Chromverbindungen, z.B. auch Ammoniumdichromat sind als Krebserregend eingestuft ! Außerdem reagiert A-dichromat sehr heftig mit organischen Lösungsmitteln.
Schwermetall-Verbindungen
 |
Werden manchmal in alten Mischungen verwendet, z.B. Kupferacetoarsenat (Pariser Grün) für blaue Flammen. Oder Bleinitrat für spezielle Fontänen (Beim Verbrennen entstehen Schwermetalldämpfe - GIFTIG !). Gilt auch für Schwermetallazide (z.B. Bleiazid) |
Knallquecksilber
 |
Ist HOCHGIFTIG, extrem empfindlich und bei der Herstellung fallen große Mengen giftiger Quecksilberabfälle an. |
Organische und anorganische Peroxide:
 |
Fast immer giftig und unberechenbar explosiv. |
Literaturhinweis
Ein wesentlicher Teil dieses Beitrages stammt aus der z-netz.alt.pyrotechnik-FAQ Autor ist Herr Solon Luigi Lutz .
|